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Word Clouds erstellen – So wirken Artikel optisch schöner

by Rayk

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Wenn ihr oft auf unterschiedlichen Blogs im Internet unterwegs seid, habt ihr bestimmt schon festgestellt, dass Wortwolken (auch Word Clouds oder Tag Clouds) immer beliebter werden. Viele Blogger fügen sie ihren Artikeln bei, um sie optisch aufzuwerten. Die Wortwolken entstehen dadurch, dass Wörter aus dem jeweiligen Text nach dem Zufallsprinzip in einer solchen Wolke angeordnet werden. Je größer das Wort, desto häufiger kommt es im Artikel vor.

word_cloud

Der Sinn und Zweck von Word Clouds

Zugegeben, einen tieferen Sinn erfüllen diese Wortwolken nicht. Sie stellen lediglich eine schöne Alternative dar, was die optische Ausgestaltung von Blogartikeln betrifft. Aber das ist schließlich auch etwas wert, wenn man bedenkt, dass viele Leser sich von reinem Text abgeschreckt fühlen und die Suche nach geeignetem Bildmaterial oft zeitraubend ist. Ich jedenfalls tue mir oft schwer damit, passende Bilder zu Artikeln zu finden, die sich beispielsweise mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung oder Geld verdienen im Internet befassen. Schließlich sind das eher abstrakte Themen, die sich schlecht optisch darstellen lassen. So eine Word Cloud lockert den Artikel optisch auf und man kann sie an Stelle von Bildern und Grafiken verwenden.

Natürlich sollte man sparsam damit umgehen, denn irgendwann wird auch das dem Leser langweilig. Aber solange man es nicht übertreibt und nur hin und wieder auf Wortwolken zurückgreift, kann man damit nichts falsch machen. Der große Vorteil  ist außerdem, dass jeder kostenlos Word Clouds erstellen kann.

Word Clouds selbst erstellen

Ich habe euch mal ein paar WordCloud-Generatoren rausgesucht und möchte sie euch im Folgenden kurz vorstellen:

Wordle.net: Dieses Tool dürfte wohl das älteste und bekannteste unter den zahlreichen Anbietern sein. Die Handhabung ist kinderleicht: Entweder man kopiert einen Text in das dafür vorgesehene Eingabefeld, oder man gibt die entsprechende URL an, unter der der Artikel veröffentlicht ist. Ein Klick auf „Go“, und schon ist die eigene Wortwolke fertig. Jetzt kann man noch verschiedene Einstellungen vornehmen, um die Word Cloud den eigenen Vorstellungen anzupassen. Farbe, Schriftart und die Anordnung der Wörter kann man verändern. Anschließend macht ihr einen Screenshot und speichert das Ergebnis ab – verwenden könnt ihr es dann nach Belieben.

Worditout.com: In den Funktionen und der Bedienungsweise ähnelt dieses Tool sehr stark Wordle.net. Auch hier könnt ihr euren eigenen Text eingeben, die Wortwolke erstellen lassen und sie im Nachhinein nach euren eigenen Wünschen verändern. Die Optionen zum Anpassen der Word Cloud sind hier noch etwas detaillierter dargestellt, was die Bedienung noch etwas einfacher macht. Hier kann man die Wortwolke anschließend direkt abspeichern. Genau wie Wordle.net ist auch hier keine Anmeldung nötig.

Tagxedo.com: Dieser Word Cloud-Anbieter ist mit Abstand der Vielfältigste und daher auch mein persönlicher Favorit. Er bietet die gleichen Funktionen wie die zuvor genannten und darüber hinaus noch einiges mehr. Hier könnt ihr nämlich aus euren Wortwolken richtige Grafiken machen. Die Wörter sind dann nicht mehr in zufälligen Formen angeordnet, sondern nehmen die Form von Gesichtern, Tieren, Gegenständen, Schriftzügen etc. an. Dieses Tool bietet euch wesentlich mehr Funktionen als die anderen. Wenn ihr euch von dem Angebot überzeugen oder euch inspirieren lassen wollt, schaut euch die umfangreiche Galerie an. Zwar befindet sich dieser Dienst noch in der Beta-Phase und wird wohl später kostenpflichtig werden. Dennoch kann ich Tagxedo nur empfehlen.

Mein Fazit

Word Clouds erstellen macht Spaß und vor allem ist es kostenlos. Ihr könnt auf diese Weise euren eigenen Blog optisch verschönern und habt somit auch eine tolle Alternative zu herkömmlichen Bildern und Grafiken.

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{ 5 comments… read them below or add one }

Tobinger Dezember 12, 2012 um 9:36

Hi 🙂

Nachdem Wordle bei mir einige Probleme mit sich brachte und ich mir die Clouds nicht mehr anschauen konnte, habe ich mich ebenfalls auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Dabei bin ich bei Tagul hängen geblieben, welche ebenfalls sehr viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Wordle mit sich bringt.

Kannst ihn Dir ja mal als Alternative zu Tagxedo anschauen, welchen ich im Übrigen auch sehr empfehlen kann 🙂

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Marco Juli 13, 2014 um 0:00

Danke für den schönen Artikel. Word Clouds haben für mich eine größere Aussagekraft als Bilder, deshalb nutze ich sie gerne. Tagxedo ist auch mein Favorit unter den Generatoren, hier sind die Gestaltungsmöglichkeiten vielfältiger als bei allen anderen Anbietern.

Beste Grüße Marco

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Jana Reis August 17, 2014 um 18:22

Ich werde die Generatoren für Word-Clouds auch mal testen, bisher habe ich mich immer gefragt, wie diese erstellt werden. Bilder kosten Geld und die Copyright-Geschichte spielt auch noch eine Rolle. Diese Probleme hat man bei Word-Clouds nicht, sowie ich durch Eigenrecherche herausfand.

Danke für den Artikel!

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Rayk August 17, 2014 um 18:44

Hallo Jana,

ja, Word-Clouds können in vollem Umfang und rechtssicher verwendet werden. Dies ermöglicht eine individuelle Gestaltung mit gutem Gewissen! 😉

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Ottmar Juli 9, 2015 um 21:39

Ganz neu gibt es die Seite wortwolken.com , auf der kostenlos und auch von Mobilgeräten aus Wortwolken bzw. Tag Clouds erstellt werden können. Es ist keine Registrierung nötig und alle Bildrechte verbleiben bei dem Ersteller. Auch das Teilen des Ergebnisses bei Google+, Facebook oder Twitter ist komfortabel eingebaut. Natürlich lässt sich die Wortwolke vorher anpassen: Form, Farbe, Schriftart – alles ist einstellbar. Einfach mal ausprobieren und eure Erfahrungen hier posten!

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