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Onpage Optimierung – Maßnahmen und Anpassungen einer Webseite

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Unter dem Begriff Onpage Optimierung werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die direkt an der zu verbessernden Webseite durchgeführt werden. Genauer gesagt werden dabei der Code und der Inhalt der Seite angepasst. Mit dem Code sollte sich ein erfahrener Programmierer beschäftigen. Schließlich soll die Seite von Aufbau und Struktur her so gestaltet werden, dass die Robots der Suchmaschinen sie möglichst leicht ausgelesen können. Während der Code fast ausschließlich für die Suchmaschinen interessant ist, ist der Content, also der Inhalt, ebenso für die menschlichen Besucher einer Webseite interessant. Er sollte daher mit Bedacht erstellt werden. Den Lesern sollte er einen Mehrwert bieten. Aber auch die Kriterien der Suchmaschinen dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Vor allem müssen die relevanten Stichwörter („Keywords“) in den Texten untergebracht werden. Keywords sind die Worte oder Wortkombinationen, die von der Zielgruppe bei Suchanfragen oft verwendet werden.

Onpage Optimierung: Der Domain-Name

Schon wenn man die Seite erstellt sollten gewisse Dinge beachtet werden. Das wichtigste Keyword passend zur Website sollte auf jeden Fall in der Domain vorkommen. Wenn der Domainname aus mehreren Wörtern besteht, sollte man die Wörter mit Bindestrichen trennen. Für den Fall, dass ein wichtiges Keyword unter den einzelnen Wörtern ist.

Auch ist es wichtig, eine Standarddomain festzulegen. So wird verhindert, dass die Webseite unter verschiedenen URLs abgerufen werden kann (z.B. mit und ohne das Präfix www). Denn dies kann dazu führen, dass von den Suchmaschinen die Inhalte als Duplicate Content erkannt werden. Das wiederum führt früher oder später zu einer Abstrafung.

Auch beim Linkaufbau (Offpage Optimierung) sollte man dann nur diese Standarddomain verwenden.

Optimierung der HTML-Tags

Der Titel-Tag: Beinahe ebenso wichtig wie der Domainname ist der Titel-Tag. Er sollte nicht zu lang sein; in der Regel gelten drei bis zehn Wörter mit ca. 75 bis 100 Zeichen als ein guter Richtwert. Das im Titel-Tag zuerst genannte Wort ist das wichtigste, das letzte dementsprechend das am wenigsten wichtige. Es sollten daher nur Wörter im Titel-Tag untergebracht werden, die von Relevanz sind. Auf Artikel und Füllwörter darf man getrost verzichten. Stichwörter sollten allerdings schon vorkommen. Jedoch sollte es keine bloße Aneinanderreihung von Stichwörtern sein – dies wird von Google und Co. eher negativ gewertet. Informationen für die Besucher sollte der Titel-Tag schon beinhalten. Außerdem ist es sinnvoll, für jede einzelne Unterseite eigene Titel-Tags anzulegen.

Body Tag – Content: Der Body Tag ist neben dem Titel Tag bei der Suchmaschinenoptimierung ein wichtiger Bereich hinsichtlich der Relevanzbeurteilung. Innerhalb dieses Tags befindet sich der gesamte textliche Inhalt der Webseite.

Die Inhalte einer Webseite sind ein wesentlicher Faktor für deren Ranking bei den Suchmaschinen. Die Relevanz von guten, hochwertigen Inhalten wurde durch das Google Panda Update nochmals aufgewertet. Es ist daher äußerst wichtig, viele gut geschriebene und gut recherchierte Texte auf der eigenen Webseite unterzubringen. In diesem Punkt stimmen die Anforderungen von Google ziemlich genau mit denen der menschlichen Besucher überein: nützliche Informationen werden gewünscht, die einen Mehrwert bieten, Know-how vermitteln etc. Und gut geschrieben müssen die Texte natürlich sein. Damit ist nicht nur fehlerfreie Rechtschreibung und korrekte Grammatik gemeint. Eine gute Ausdrucksweise ist ebenso wichtig wie ein klar erkennbarer roter Faden, der durch den Text führt. Längere Texte sollten um der Lesbarkeit willen in mehrere Absätze mit Zwischenüberschriften eingeteilt werden. Auch das wird von Google erkannt und als Anzeichen dafür gewertet, dass der Text nicht in aller Eile zusammengeschustert wurde, sondern dass sich jemand Mühe beim Verfassen gegeben hat.

Natürlich sollten die Texte auch die wichtigsten Keywords enthalten. Dabei gilt, je weiter vorne im Text ein Keyword steht, desto wichtiger wird es gewertet. Allerdings sollte man es mit der Keyword-Dichte nicht übertreiben. Denn das wird von Google eventuell negativ bewertet. Auf keinen Fall sollte eine zu hohe Dichte die Lesbarkeit des Textes negativ beeinflussen.

Und natürlich müssen die Inhalte einzigartig sein. Kopierte oder doppelt verwendete Inhalte werden von den Suchmaschinen gar nicht gern gesehen. Früher oder später wird Duplicate Content immer abgestraft. Als Faustregel kann man sich merken: die Stichwort-Dichte im Text sollte nicht über 5% liegen.

H-Tags: Genau wie beim Titel-Tag sollten hier nicht mehr als zehn Wörter mit maximal 100 Zeichen verwendet werden. Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, den H1-Tag zu erstellen; entweder sollte er auf allen Unterseiten gleich sein und die wichtigsten Stichwörter aufführen, oder die gleichen Begriffe beinhalten wie der Titel-Tag. Er sollte nur einmal je Unterseite zum Einsatz kommen. Die anderen Überschriften (H2-H6) können aber auch öfter verwendet werden.

Alt-Tag bei Bildern: Bilder können von den Suchmaschinen nicht erkannt werden. Egal ob Fotos oder interessante Infografiken – für die Robots der Suchmaschinen sind sie schlichtweg wertlos. Daher ist es sinnvoll, das Alt-Attribut zu nutzen. So kann man der Suchmaschine die wichtigsten Informationen über ein Bild vermitteln. Der Alternativ-Tag sollte den Inhalt einer Grafik im Kontext wiedergeben. Dies ist sowohl für die Besucher der Seite als auch für die Suchmaschinen interessant.

Interne Verlinkungen

Auch interne Links auf einer Webseite können ihr Ranking maßgeblich beeinflussen. Eine übersichtliche Navigation auf der Seite ist praktisch Pflicht. Neben einer Sitemap ist es sinnvoll, auch aus dem Fließtext heraus interne Links zu setzen. So kann der geneigte Besucher einfach von einer Seite zur nächsten wechseln. Für den Fall, dass ihn ein bestimmtes Stichwort interessiert. Auch hier sollten keine Bilder als Links verwendet werden. Besser sind Textlinks mit Titel-Attribut. So wird die Webseite nutzerfreundlicher. Auch der Suchmaschine macht man es so leichter. Denn so kann sie Inhalte besser thematisch zuordnen.

Design (Frames und Flash)

Weder Frames noch Flash werden von den Suchmaschinen erkannt. Google und Co. finden darin keinen Content. Daher wird die Webseite auch selten bei Suchanfragen angezeigt. Man sollte also möglichst auf beides verzichten. Das erste Ziel eines Webseitenbetreibers ist schließlich, mit der Seite auch gefunden zu werden.

Viele Webseitenbetreiber machen den Fehler, auf ihrer Startseite nicht sehr viel mehr als ein Logo oder ein Flash-Video unterzubringen. Dies ist aus SEO-Sicht allerdings sehr ungünstig. Suchmaschinen können hier wie bereits erwähnt keine Inhalte erkennen. Stattdessen sollte man auf der Startseite immer Texte unterbringen, die die Webseite und das Angebot beschreiben. Natürlich dürfen auch die wichtigsten Stichwörter nicht fehlen. So werden keine wertvollen Pluspunkte für das Ranking verschenkt.

Wer CSS beherrscht, ist klar im Vorteil. So kann man alle Formatierungen in eine externe Stylesheet-Datei auslagern. Dies hilft dabei, den Code schlank zu halten. Denn so trennt man Inhalt und Layout strikt voneinander. Dies hilft dabei, das Verhältnis von Inhalt zu Quellcode zu verbessern (Signal-Rausch-Verhältnis). Auch das wirkt sich positiv auf die Webseite aus.

Auch sollte man besser darauf verzichten, Tabellen zu verwenden. Wer sich nicht mit Containern und CSS-Positionierung beschäftigen möchte, sollte zumindest auf verschachtelte Tabellen verzichten.

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