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Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung

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Um im Internet erfolgreich zu sein, muss man Backlinks für die eigene Webseite beschaffen. Dies gilt für Blogger ebenso wie für Webshop-Betreiber. Die Links sind nicht nur dafür gut, das Ranking der Webseite in den Suchmaschinen zu erhöhen. Auch neuer Traffic kann durch hochwertige Links generiert werden. Linkaufbau ist jedoch keine kurzfristige Sache. Man braucht viel Zeit, denn die Links müssen langsam und kontinuierlich entstehen. Und nicht nur Zeit, auch Geld kann bzw. sollte manchmal investiert werden. Und man sollte sich ein wenig auskennen im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Linkaufbau. Nur so kann man nützliche Links von nutzlosen unterscheiden. Im Folgenden sollen ein paar der Kriterien aufgelistet werden, die die Suchmaschinen für die Bewertung von Links heranziehen. Dieses Wissen ist unter Umständen auch hilfreich, wenn man nach geeigneten Linktausch-Partnern sucht.

  • Authority Links sind sehr wertvoll, da sie von Webseiten mit großer Autorität kommen.
  • Directory Links kommen in der Regel aus Web-Verzeichnissen. Hier kommt es auf die Qualität des Verzeichnisses an.
  • Reciprocal Links, also wechselseitige Links, entstehen durch Linktausch oder anderweitige Linkpartnerschaften.
  • Run of Site bzw. Sitewide Links: sie kommen von thematisch verwandten Webseiten
  • One way Links: einseitige Links, die meist von Freunden oder verwandten Webseiten kommen.
  • Links mit der Endung .edu oder .gov, in Deutschland auch Unilinks: ihnen wird eine hohe Relevanz nachgesagt, da sie von sehr vertrauenswürdigen Seiten kommen.
  • Links von Webseiten von Radio- oder Fernsehsendern, Magazinen oder Zeitungen
  • Links, die aus Pressemeldungen hervorgehen
  • Autoren Bio Links
  • Links durch Blogs oder RSS Feeds
  • Links aus Kommentaren oder Profilen
  • Links von Presell Pages

Wo bekommt man Backlinks?

Artikelverzeichnisse: Eine recht beliebte und einfache Methode, um an Backlinks zu kommen. Man schreibt Artikel, die thematisch mit der eigenen Webseite zu tun haben und stellt sie in das Verzeichnis ein. Aus dem Text heraus kann man meist ein bis zwei Links auf die eigene Seite setzen. Man muss allerdings auf eine gewisse Qualität bei den Texten achten, denn die meisten Artikelverzeichnisse werden redaktionell betreut. Es wird daher nicht jeder Artikel angenommen. Außerdem muss man natürlich Duplicate Content vermeiden. Es muss also für jedes Verzeichnis ein neuer Text geschrieben werden.

Webverzeichnisse: Werden oft genutzt, um Links zu bekommen. Man sollte es natürlich nicht übertreiben, da das von Google nicht besonders gern gesehen wird. Hochwertige Verzeichnisse mit hoher Gewichtung wie beispielsweise DMOZ sind es jedoch wert, einen Eintrag vorzunehmen. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Verzeichnisse eine entsprechende, passende Kategorie zum eigenen Thema haben. Solange die Zahl der auf diese Art generierten Links im Rahmen bleibt, braucht man keinen Schaden für die eigene Webseite befürchten.

Branchenverzeichnisse: Sind in etwa vergleichbar mit Webkatalogen. Nur dass sie meist einen lokalen Bezug haben. Wenn man also das Ranking der eigenen Webseite in der lokalen Suche steigern möchte, kann sich eine Eintragung in einigen ausgewählten Branchenbüchern durchaus lohnen.

GOV und EDU Domains: Links von Domains mit der Endung .gov oder .edu sind sehr angesehen. Sollte man einmal die Gelegenheit haben, einen zu bekommen, sollte man sie nutzen. Egal ob die Seite thematisch passend ist oder nicht. Webseiten mit diesen Endungen haben einen sehr hohen Trust bei den Suchmaschinen, da sie wissenschaftlich oder politisch genutzt werden. Meist verbergen sich Universitäten oder politische Institutionen dahinter. Dementsprechend schwer ist es jedoch auch, einen Link von einer solchen Seite zu kriegen. Übrigens ist auch hier Vorsicht geboten: sollten sich zu viele einschlägige Links auf der Seite befinden, Finger weg, trotz .gov oder .edu.

Blogkommentare: Hierbei kommentiert man fremde Blogs und bekommt so einen Backlink. Natürlich sollte man darauf achten, dass der Kommentar sinnvoll ist, zum Thema passt und einen Mehrwert bietet. Ansonsten wird er womöglich gar nicht erst freigeschaltet oder auf NoFollow gesetzt.

Gastartikel: Auch gibt es die Möglichkeit, Gastartikel auf fremden Blogs zu verfassen. Hier tritt man selbst als Autor in Erscheinung. Mit dem Einverständnis des Blogbetreibers veröffentlicht man einen selbst geschriebenen Artikel auf dessen Seite und kommt so an Backlinks. Natürlich sollte die Seite thematisch passen und nach Möglichkeit selbst ein gutes Ranking haben. Selbst sollte man sich auf dem betreffenden Gebiet wirklich gut auskennen, damit die Blogbetreiber sich auf eine Zusammenarbeit einlassen.

Social Media: Auch Links von Social Media Seiten werden immer wichtiger, vor allem nach Google Panda und dem Farmer Update. Natürlich sind es vor allem Facebook und Twitter, die eine große Rolle spielen. Auch Google + gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch wenn die Links von Social Media Seiten meist von Haus aus NoFollow sind, sind sie dennoch nicht wirkungslos. So gibt es beispielsweise viele Blogs, die automatisch aktuelle Facebook und Twitter News zu bestimmten Themen anzeigen. So kommt man ganz einfach an zusätzliche Links von Drittseiten, die einem sonst verwehrt bleiben würden. Auch hier gilt: wer es nicht übertreibt, braucht auch keine Abstrafung zu befürchten.

Social Bookmark: Eine weitere Möglichkeit, relativ schnell und einfach an Backlinks zu kommen, stellen Social Bookmark Verzeichnisse dar. Allerdings empfiehlt es sich, es langsam angehen zu lassen. Gerade bei neuen Webseiten ist es auffällig, wenn gleich zig Bookmarks gesetzt werden. Also sollte man auch hier Vorsicht und ein wenig Bescheidenheit walten lassen.

RSS-Verzeichnisse: Hier kann man die URL des RSS-Feeds des eigenen Blogs eintragen und kommt so an einen Link. Nutzer und Leser haben außerdem die Möglichkeit, die Feeds zu abonnieren. So kann man recht schnell die Bekanntheit des eigenen Blogs erhöhen. Wenn es einen Feed gibt, sollte man den Blog daher auch bei den entsprechenden RSS-Verzeichnissen und –Portalen eintragen.

Free-Blogs/Free-Webseiten: Free-Blogs sind praktisch kostenlos. Man erstellt sich bei verschiedenen Anbietern einen eigenen Blog bzw. eine kostenlose Homepage und füttert diese mit Inhalt. Am besten natürlich mit hochwertigem und einzigartigem Inhalt. Dann kann man beginnen, aus den Texten heraus Links zu setzen und auf die positiven Auswirkungen zu warten. Zusätzlich kann man diese Links noch verstärken, indem man mit den hier genannten Verfahren die eigenen Blogs bzw. Homepages optimiert. So wird insgesamt mehr Linkjuice auf die Hauptseite geleitet.

Profile/Foren: Öffentliche Profile oder Signaturen in Foren und Communities dienen auch oft als Quelle für Backlinks. Ebenso natürlich die eigenen Postings und Beiträge. Allerdings wird hier vieles nicht zugelassen von den jeweiligen Forenbetreibern und Administratoren. Daher sollte man darauf achten, dass die Links den Lesern einen potenziellen Mehrwert bieten und nicht so offensichtlich gewerblich sind.

Pings: Stellen eine gute Möglichkeit dar, die Reichweite des eigenen Blogs schnell zu erhöhen. Daher sollten neue Beitrage stets gepingt werden (beispielsweise auf pingomatic.com).

Grafiken: Wenn der Linkmix natürlich wirken soll, sollten auch Links aus Grafiken darin vorkommen. Es ist nur darauf zu achten, dass der Linktext nicht immer der gleiche ist, damit es nicht zu auffällig nach SEO aussieht. Man kann die Grafiken dann gratis zur Verfügung stellen, damit der Link Verbreitung findet.

Das SEO Linkwheel: Das sogenannte Linkwheel ist auch eine gute und viel praktizierte Methode, um an Backlinks zu kommen und so das Ranking der eigenen Webseite zu verbessern. Ähnlich der Struktur eines Rads werden dabei verschiedene Links miteinander verknüpft. Oft werden dafür Seiten genutzt, die von vornherein stark sind (beispielsweise wordpress.com o.ä.).

Natürlich hat auch ein auf wordpress.com erstellter Blog nicht von vornherein einen super PageRank. Dennoch hat er eine gewisse Relevanz und ist gut geeignet, die eigentliche Webseite mit Links zu versorgen.

Wie funktioniert ein Linkwheel?

Ein SEO Linkwheel aufzubauen ist nicht schwer; es funktioniert wie folgt. Zunächst muss man einige Blogs anlegen, beispielsweise bei kostenlosen Anbietern wie wordpress.com, blogger.com, livejournal etc. Diese Blog müssen dann mit Inhalt gefüttert werden. Denn je mehr (hochwertigen) Inhalt eine Webseite zu bieten hat, desto relevanter ist sie für die Suchmaschinen.

Dann können die einzelnen Blogs miteinander verknüpft werden. Dies geschieht, indem aus den Texten heraus jeweils ein Link zum nächsten Blog und einer auf die Webseite gesetzt wird, die den Linkjuice eigentlich abbekommen soll. So profitieren die Blogs jeweils voneinander, geben den Linkjuice weiter und bekommen im Idealfall eine immer höhere Relevanz. Und je relevanter der einzelne Blog ist, desto stärker werden auch die Links gewichtet, die auf die eigene Webseite führen.

Meist werden für Linkwheels Web 2.0 Seiten genutzt, da diese in der Regel kostenlos sind. In Punkto Kosten ist die Erstellung eines Linkrads also schon einmal sehr lohnenswert.
Am Ende bekommt die Webseite, um die es geht, den ganzen Linkjuice ab. Womit der Sinn und Zweck des Linkwheels erfüllt wäre.

Was ist zu beachten?

Es gibt ein paar Dinge, die man beachten sollte, wenn man erfolgreich ein Linkwheel aufbauen möchte. Google und Co. sehen künstlichen Linkaufbau nicht besonders gerne, das ist kein Geheimnis. Damit das Linkwheel nicht gleich als solches erkannt wird, sollte man das Rad nicht abschließen. Das heißt, dass nicht alle Blogs untereinander verlinken dürfen, sondern an einer Stelle der „Faden“ ins Leere laufen muss. Ansonsten läuft man Gefahr, dass sowohl die Blogs als auch die eigene Webseite abgestraft werden.
Auch bei den Texten, die man auf den Blogs veröffentlicht, sollte man sich Mühe geben. Man muss sich die Zeit nehmen, immer neue Texte zu schreiben, und nicht einfach auf jeden Blog den gleichen Text stellen. Die Inhalte sollten also einzigartig sein. Doppelte Inhalte (Duplicate Content) werden gar nicht gern gesehen und dementsprechend abgestraft. Denn auch das ist ein Hinweis auf künstlichen Linkaufbau. Auch die Position der Links im Text sollte nach Möglichkeit variieren.
Insgesamt sollte man darauf achten, das Linkwheel so unauffällig wie möglich aufzubauen. Schließlich soll das Linkrad helfen, das Ranking der eigenen Webseite für bestimmte Suchbegriffe zu erhöhen.

Die Vorteile eines SEO Linkwheels

Der erste Vorteil liegt klar auf der Hand: es entstehen Backlinks für die eigene Webseite durch das Linkwheel. Und Links sind es, die man für SEO braucht. Es gibt jedoch gewisse Besonderheiten, die Links aus einem Linkwheel von Links aus einfachen Web-Verzeichnissen unterscheiden.
Die Hauptseiten (also beispielsweise wordpress.com) haben einen hohen PageRank bzw. Trust. Davon profitieren die Blogs, die man auf diesen und anderen Seiten erstellt. Und sie wiederum geben ihren Linkjuice weiter an wiederum andere Blogs und die eigentliche Webseite. Letztendlich kann man von einer Konzentration von Linkjuice sprechen. Und alles kriegt am Ende die eigene Webseite ab.
Somit steigt die eigene Seite nach und nach im Ranking, da ihr Trust und ihre Relevanz durch die Links aus dem Linkwheel erhöht werden. Natürlich sollte man sich vorher überlegen, auf welchen Suchbegriff man sich dabei konzentrieren möchte.
Übrigens: es kann leicht bis zu vier Wochen oder noch länger dauern, bis ein Linkwheel seine volle Kraft entfaltet hat. Manchmal dauert es sogar bis zu acht Wochen. Aber so ist das nun einmal mit guter SEO – sie braucht einfach ihre Zeit.

Hier noch einmal das Wichtigste auf einen Blick:

  • das Linkwheel darf nicht abgeschlossen werden
  • auf einzigartige Inhalte achten – kein Duplicate Content
  • nicht zu viele Links setzen – das Verhältnis zur Länge des Textes sollte stimmen (Faustregel: maximal drei Links auf 300 Wörter)
  • die Platzierung der Links in den Texten variieren
  • Zusammenhänge vermeiden, die auf das Linkwheel aufmerksam machen könnten
  • wenn Bilder eingesetzt werden, auch diese variieren
  • die Texte auf die jeweiligen Suchbegriffe hin optimieren

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