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Plus500 Vorwürfe: Betrug, Abzocke oder doch seriös?

by Rayk

Plus500

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VorwürfePlus500 ist, wie ihr wahrscheinlich noch aus meinem Blogbeitrag zu dem Thema wisst, ein CFD-Anbieter für Handel mit Aktien und Devisen. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Plus500 gemacht, aber es werden immer wieder Stimmen laut, die etwas anderes behaupten. Teilweise wird dem Anbieter sogar Betrug oder Abzocke vorgeworfen. Daher möchte ich mich heute diesem Thema widmen und herausfinden, was dran ist an solchen Behauptungen. Wird Plus500 zu Recht mit Abzocke in Verbindung gebracht oder ist der Anbieter doch völlig seriös?

Zu diesem Zweck habe ich zunächst einmal nach den Negativstimmen im Internet recherchiert. Dabei fällt schon auf, dass es davon einige gibt, jedoch mindestens ebenso viele positive. Die Vorwürfe, die gegen Plus500 erhoben werden, lesen sich in den meisten Fällen recht ähnlich. Die Orderausführung sei zu langsam, der Support verbesserungswürdig, die Trading Tools nicht gut genug, Accounts würden einfach so geschlossen etc. Manches davon mag zwar seine Berechtigung haben, jedoch wird auch ziemlich schnell klar, dass manche User schlicht und einfach selbst schuld sind, weil sie sich nicht an die Regeln bzw. AGB des Anbieters halten. Doch der Reihe nach:

Wissenswertes über Plus500

Wenn ihr euch mit dem Thema Finanzen und Online-Trading beschäftigt, seid ihr bestimmt auch schon auf so manchen Anbieter gestoßen, der seinen Sitz irgendwo in der Südsee hat und sich somit der europäischen Rechtssprechung entzieht. Das trifft auf Plus500 nicht zu. Die Firma hat ihren Sitz in London und unterliegt somit dem EU-Recht. Es handelt sich um eine Limited-Gesellschaft, die zudem den Vorschriften der FSA, der Financial Services Authority, unterliegt und bevollmächtigt ist, Differenzkontrakte (CFD) anzubieten. Darüber hinaus entspricht der Anbieter der MiFID. Dies ist eine EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente. All dies spricht dafür, dass es sich bei Plus500 um einen vertrauenswürdigen Broker handelt.

Die Vorwürfe des Betrugs: berechtigt oder aus der Luft gegriffen?

Natürlich muss es einen Grund dafür geben, dass des Öfteren negativ über den Anbieter berichtet wird. Doch wie bereits erwähnt liegt dieser Grund nicht selten eher beim User denn beim Anbieter. Allzu oft fällt auf, dass gerade die User, die selbst zugeben, Verluste bei Plus500 gemacht zu haben, sich schlecht über den Anbieter äußern. Was liegt da näher als zu vermuten, dass sie aus Frust über ihr eigenes Ungeschick dem Broker die Schuld an dem Verlust geben wollen?

Die Beschwerden über den Support kann ich allerdings zumindest zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Leider gibt es bisher keinen Telefonsupport, was vor allem in solchen Fällen sehr hilfreich wäre, wenn man ein dringliches Problem hat, das schnell behoben werden muss. Jedoch macht ein mäßig guter Support noch lange keinen unseriösen Broker oder eine Abzockfirma aus Plus500, das sollte man dabei nicht vergessen.

Bei meiner Recherche bin ich außerdem auf ein paar Beschwerden von Usern gestoßen, die behaupten, dass ihnen ihr Geld nicht ausgezahlt wird oder ihr Account einfach geschlossen wurde. Das hört sich im ersten Moment schon nach einem gravierenden Manko an. Jedoch wird beim Weiterlesen schnell klar, dass hier in der Regel der User selbst schuld ist, weil er sich nicht an die Regeln des Brokers hält. Wenn ich bei einem Online-Broker Geld einzahle, versteht es sich jedoch von selbst, dass ich mir vorher zumindest die Nutzungsbedingungen durchlese. So steht beispielsweise ausdrücklich in den AGB, dass Scalping bei Plus500 nicht erlaubt ist. Von Scalping spricht man, wenn eine Position weniger als 120 Sekunden geöffnet ist. Wer diese Praktik regelmäßig betreibt, kann von Plus500 von der Plattform ausgeschlossen werden.

Auch solche User, die lediglich den Anmeldebonus von 25 Euro abgreifen und ihn sich nach kürzester Zeit auszahlen lassen wollen, ohne wirklich gehandelt zu haben, können von Plus500 gesperrt werden. Schließlich wird der Bonus als Chance für die User verstanden, sich an den Handel mit Echtgeld gewöhnen zu können, ohne gleich selbst etwas einzahlen zu müssen. Zu verschenken hat das Unternehmen selbstverständlich nichts. Wer seinen Plan, sich schnell den Bonus abzuholen und dann wieder zu verschwinden, gescheitert sieht, redet natürlich gerne schlecht über den Anbieter.

Des Weiteren sorgen auch Affiliates mit unseriöser Werbung dafür, dass ihre Methodik auf den Anbieter selbst abfärbt bzw. von den Leuten gedanklich mit ihm in Verbindung gebracht wird. Es werden beispielsweise Tipps gegeben, wie man mit Einzahlungen auf ein Plus500-Konto Kreditkarten-Boni abstauben kann oder ähnliches. Dass der Anbieter darauf keinerlei Einfluss hat, wird dabei schnell vergessen.

Mein Fazit zu den Vorwürfen

Wer bei Plus500 traden möchte, sollte sich zuvor die Nutzungsbedingungen gut durchlesen, damit keine Missverständnisse entstehen. In den AGBs ist alles genau geregelt und es besteht kein Zweifel an den Rechten und Pflichten der User und des Anbieters. Ich persönlich kann Plus500 jedenfalls weiterhin guten Gewissens empfehlen, besonders Anfängern, da eine sehr simple und leicht verständliche Benutzeroberfläche geboten wird.

Plus500

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