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Platoon-Mailer samt Guthaben verschwunden [Paid4-News]

by Rayk

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Im April dieses Jahres kam es zu einem Hackerangriff auf einen Webhoster namens Hetzner, bei dem zahlreiche unverschlüsselte Nutzername-Passwort-Kombinationen gestohlen wurden. Im Anschluss an den Hack stellte sich heraus, dass viele kleinere Paid4-Anbieter ihre Portale über Hetzner betreiben und damit auch direkt von dem Angriff betroffen waren. Auch der Platoon-Mailer war darunter. Und anscheinend hat der Betreiber des Paid4-Dienstes (eine Privatperson, kein Unternehmen!) spontan die Gelegenheit genutzt, um den Laden dicht zu machen. In Forenbeiträgen ist zu lesen, dass bereits kurz nach dem Angriff im April keine Guthaben mehr ausbezahlt wurden und auch die Kommunikation mit dem Betreiber versiegte.

Platoon-Mailer gibt es nicht mehr – Guthaben verschwunden

platoon_mailerSeit Ende Mai war die Webseite www.platoon-mailer.de dann nicht mehr aufrufbar – laut der Auskunftsbehörde Denic wurde sie am 25.05. gelöscht. Nach Ablauf einer einmonatigen Wartezeit, in der die Domain vom Vorbesitzer wieder „reaktiviert“ hätte werden können, hat ein neuer Betreiber die Domain übernommen. Dieser scheint mit dem Paid4-Anbieter allerdings nichts zu tun zu haben und wollte wohl nur eine Domain, die in der Vergangenheit viel Traffic hatte. Damit steht wohl fest: Den Platoon-Mailer gibt es nicht mehr, und damit sind auch Sponsorengelder und die Guthaben der User verschwunden. Wer sein Guthaben einfordern möchte, dem stehen diese Möglichkeiten zur Verfügung.

Ich war selbst recht lange bei platoon-mailer.de angemeldet, denn als alter Paid4-Hase hatte ich dort noch eine recht ordentliche Downline. Ich bin gar nicht mal so sehr verärgert, dass der Mailer samt meinem Guthaben verschwunden ist; mich ärgern eher die Begleitumstände. Der Betreiber ist einfach kommentarlos verschwunden und hatte unmittelbar nach dem Hackerangriff auf den Webhoster die Kommunikation eingestellt.

Klar, nichts ist für die Ewigkeit – aber so ein Abgang muss wirklich nicht sein. In dem Monat zwischen Hack und Kündigung der Webseite hätte es doch möglich sein sollen, die Situation zu kommunizieren. So bleibt hier ein recht schaler Beigeschmack, der das Vertrauen in Paid4-Dienste allgemein nicht unbedingt erhöht.

Psychologisch gesehen hat Platoon eine clevere Strategie verfolgt

Ich hatte eigentlich immer einen recht guten Eindruck von dem Paidmailer gehabt – der Admin hatte stets einen sehr kameradschaftlichen Umgang gepflegt, z. B. durch regelmäßige Newsletter, in denen die User als seine „Truppe“ bezeichnet hatte. Aus (militär-)psychologischer Sicht eine clevere Strategie, um durch Kommunikation auf Augenhöhe Vertrauen zu schaffen… 😉

Fazit

Mein Fazit besteht nicht darin, Paid4 allgemein als unseriös abzutun – ganz und gar nicht. Es gibt viele etablierte Paid4-Anbieter, die regelmäßig und zuverlässig ihren Usern die Guthaben auszahlen. Guten Gewissens kann ich beispielsweise diese Paidmailer empfehlen, hinter denen keine Privatpersonen stehen, sondern Unternehmen.

Ich kann allen Paid4-Fans, die nun enttäuscht sind, nur sagen: Solche Dinge kommen sehr selten vor – aber eben doch von Zeit zu Zeit. Wer sich im Paid4-Bereich an unternehmerische Angebote hält (insbesondere an solche, die in mehreren Ländern aktiv sind), der dürfte damit tendenziell negativen Erlebnissen aus dem Weg gehen.

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{ 2 comments… read them below or add one }

Marc August 24, 2014 um 12:18

Bis du mich über die Situation dort informiert hast wusst ich vom ganzen auch nichts und natürlich ist es auch absolut dreist so abzuziehen. Dich muss ich hier aber leider auch kritisieren denn einen Paidmailer wie Earnstar zu empfehlen geht irgendwo auch nicht mehr. Denk einfach mal an die Auszahlungsdauer dort dann weist du was ich meine.

Antworten

Rayk August 25, 2014 um 20:32

Hallo Marc,

ich bin mir dessen bewusst. Auf meine letzte Auszahlung habe ich 6 Wochen gewartet. Wie Earnstar sich weiter entwickelt werde ich natürlich genau beobachten und gegebenenfalls den Dienst von meiner Liste streichen.

Beste Grüße,
Rayk

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