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Paidmailer zahlt nicht aus – Was kann ich machen?

by Rayk

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paidmailerGeld verdienen ist mit einem Paidmailer recht einfach. Zahlt dieser das Guthaben aber nicht aus, sollte man seinen Anspruch unmissverständlich einfordern. Das Internet macht es möglich: Vom heimischen Computer aus gibt es viele Möglichkeiten, das Taschengeld aufzubessern. Paidmailer erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Wenn man alle Wege nutzt, die ein Paidmailer anbietet, kommt schon nach kurzer Zeit eine ordentliche Summe zusammen. Wenn aber der Anbieter nur zeitverzögert oder gar nicht auszahlt, ist es höchste Zeit, den Kandidaten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ich selbst war längere Zeit bei einigen Paidmailern angemeldet und dabei auch als Refjäger tätig. Probleme bei der Auszahlung sind mir deshalb durchaus bekannt. Vor allem Euroclix und MoneyMillionär heben sich positiv von der Masse der Paidmailer ab. Beide Anbieter überzeugen durch eine schnelle und zuverlässige Auszahlung und sind deshalb empfehlenswert. Euroclix und MoneyMillionär gehören zu den langjährigen Anbietern am Markt, deren Erfolg nicht zuletzt ihrer Zuverlässigkeit zu verdanken ist. Viele Paidmailer tauchen kurzfristig am Markt auf und sind nach kurzer Zeit wieder verschwunden. Bei diesen Kandidaten läuft hinter den Kulissen eine Menge schief.

Wer den Paidmailer-Markt aufmerksam beobachtet, kann folgendes Phänomen beobachten: Ein neuer Paidmailer geht an den Markt und wird zum Liebling der Nutzer. Durch attraktive Refralley-Preise werden Refjäger angehalten, neue User zu werben. Rund sechs Monate später geraten viele Anbieter in die Zahlungsunfähigkeit und können ihre versprochenen Top-Preise nicht mehr auszahlen. Die Ursachen liegen dann leider auf der Hand: Eine falsche Kalkulation der Vergütungen und mangelnde Erfahrung führen ebenso zu stockenden Zahlungen wie eine Überforderung des Admins. Natürlich arbeitet nicht jeder neue Paidmailer unseriös. Doch sobald Ihr feststellt, dass Euer Paidmailer mit seinen Zahlungen in Verzug gerät, ist es an der Zeit zu handeln. Dann müsst Ihr aktiv werden, und das bedeutet, der Anbieter muss unmissverständlich begreifen, dass Ihr Euren Anspruch juristisch geltend machen werdet.

Der Paidmailer zahlt nicht: So kommt man an sein Geld

Mit einer Anmeldung bei einem Paidmailer geht Ihr eine rechtliche Verpflichtung ein, der auch der Betreiber des Services unterliegt. Mit ihm schließt Ihr einen Vertrag ab, aus dem für beide Seiten Rechte und Pflichten entstehen. Eine der Pflichten des Paidmailers ist es, angeforderte Guthaben unverzüglich auszuzahlen. In der Regel sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, mit denen sich jeder Nutzer beim Vertragsabschluss einverstanden erklärt, auch die Auszahlungsfristen geregelt. Aus ihnen geht hervor, innerhalb welcher Frist der Betreiber das Guthaben auszahlen muss. Zahlt ein Paidmailer auf Anforderung das angesparte Guthaben nicht innerhalb dieser Frist, stehen im nächsten Schritt der Versand von Zahlungserinnerungen und Mahnungen an.

Bevor man solche Schreiben verschickt, ist es angebracht, alle persönlichen Daten, die man bei dem Paidmailer unterhält, zu sichern. Dazu gehören Statistiken, Refübersichten und Auszahlungsübersichten, die man am besten mit Hilfe eines Screenshots als Beweismaterial abspeichert. Auch das Impressum des Paidmailers sollte man sichern.

Der erste Schritt: Eine Zahlungserinnerung senden

Habt Ihr eine Auszahlung beantragt und ist diese Frist verstrichen, kontaktiert Ihr den Betreiber und bittet ihn um die Überweisung der Zahlung. Dieses Schreiben kann zunächst formlos und sogar ohne Fristsetzung versandt werden. In der Zahlungserinnerung weist Ihr auf Eure Anforderung des Guthabens mit dem jeweiligen Datum und mit der Höhe des Zahlungsbetrags hin. Außerdem nennt Ihr Eure Bankverbindung. Reagiert der Betreiber auf dieses Schreiben nicht innerhalb von rund zehn Arbeitstagen, ist eine formelle Mahnung angesagt. In dieser Mahnung sollte eine Frist gesetzt sein, innerhalb derer die Auszahlung erwartet wird. Sollte diese Frist ungenutzt verstreichen, kündigt man dem Betreiber für diesen Fall schon jetzt juristische Konsequenzen an. Damit ist selbst für den unerfahrenen Paidmailer-Admin klar, dass weitere Verzögerungen nicht angebracht sind. Droht man in einer Mahnung mit der Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens oder mit der Einschaltung eines Inkasso-Büros, wird selbst einem sorglosen oder nachlässigen Paidmailer einleuchten, dass es an der Zeit ist, die ausstehende Zahlung umgehend zu veranlassen.

Der zweite Schritt: Das gerichtliche Mahnverfahren

Wenn Ihr nach dem Ablauf der Mahnfrist noch immer bemängelt, der Paidmailer zahlt nicht, solltet Ihr Eure berechtigten Ansprüche juristisch geltend machen. Schließlich wollt Ihr mit Eurer Arbeit im Internet Geld verdienen und nicht umsonst E-Mails lesen und Refs werben. Grundsätzlich stehen Euch zwei juristische Wege zur Durchsetzung Eures Anspruchs gegen den Paidmailer zur Verfügung: das gerichtliche Mahnverfahren und die Einschaltung eines Inkassobüros.

MahnungDas gerichtliche Mahnverfahren kann mit einem Mahnbescheid online eingeleitet werden. Es gibt im Internet einige Services, diesen Mahnbescheid auszufüllen. Dort findet Ihr meist auch eine Anleitung, wie das Formular auszufüllen ist und welches Mahngericht zuständig ist. Der Mahnbescheid geht dann per Post an das zuständige Mahngericht. Von dort erhaltet Ihr innerhalb weniger Tage die Gebühr für den Mahnbescheid. Sie wird im Nachhinein dem Schuldner in Rechnung gestellt, vorab müsst Ihr allerdings in Vorlage treten. Sobald der Mahnbescheid beim Schuldner eintrifft, hat dieser Zeit, die Zahlung zu begleichen. Wenn sich auch dann noch zeigt, der Paidmailer zahlt nicht und er legt auch keinen Widerspruch ein, folgt nach Ablauf der Zwei-Wochen-Frist der Eintritt in das Vollstreckungsverfahren. Aus dem Mahnbescheid wird dann ein Vollstreckungsbescheid. Auch dagegen kann der Schuldner innerhalb von zwei Wochen Widerspruch einlegen. Dann bleibt Ihnen nur noch eine Klage auf Zahlung vor dem zuständigen Amtsgericht. Alternativ kann der Schuldner zahlen oder nicht reagieren. Ist das der Fall, wird aus dem Vollstreckungsbescheid ein rechtskräftiger Vollstreckungstitel. Er ist die juristische Grundlage, falls weiterhin gilt, der Paidmailer zahlt nicht. Einen Anwalt müsst Ihr übrigens nicht zwangsläufig einschalten, wenn Ihr das gerichtliche Mahnverfahren einleiten wollt. Insbesondere bei geringeren Summen dürfte sich ein Anwalt nicht rechnen, obwohl Ihr die Kosten nur als Vorleistung übernehmen müsst.

Die Alternative: Die Beauftragung eines Inkassobüros

Wer sich nicht zutraut, das gerichtliche Mahnverfahren ohne Unterstützung einzuleiten oder wer keinen Anwalt beauftragen will, kann seine Forderung an ein Inkassobüro abtreten. In diesem Fall kümmert sich das Inkassobüro darum, Mahnungen zu verschicken und die ausstehende Zahlung für Euch einzutreiben. Achtet bei der Wahl des Inkassobüros darauf, dass es auf Internetgeschäfte und auf das Rechtsgebiet Geld verdienen im Internet spezialisiert ist. Dann habt Ihr die Gewissheit, dass das Inkassobüro die Branche gut genug kennt, um die Anforderung der Zahlung wirksam durchzusetzen.

Mein Fazit: Forderungsausfälle müssen nicht sein

Nach vielen Jahren der Tätigkeit für verschiedenste Paidmailer weiß ich, dass es im Einzelfall zu verzögerten Zahlungen kommen kann. Auch schwarze Schafe unter den Anbietern sind leider keine Seltenheit. Damit Euer Geld verdienen im Internet nicht umsonst war, wenn Ihr bemerkt, der Paidmailer zahlt nicht, stehen Euch mit dem gerichtlichen Mahnverfahren und dem Inkassoverfahren zwei effiziente Wege zur Verfügung, Euren berechtigten Anspruch juristisch durchzusetzen. Allerdings handelt es sich natürlich nicht um eine fundierte Rechtsberatung, denn die gehört immer in die Hände eines versierten Fachmanns.

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