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Linkbait – Organischer Linkaufbau in Vollendung

by Rayk




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linkbaitHeute möchte ich über ein Thema berichten, das in der Blogger- und SEO-Szene von großer Bedeutung ist: Linkbait. Richtig eingesetzt, handelt es sich dabei um ein effektives Instrument, um viele Links für die eigene Webseite zu generieren.

Was ist ein Linkbait?

Das Wort heißt wörtlich übersetzt „Linkköder“. So wie man beim Angeln einen guten Köder braucht, um einen Fisch zu fangen, so ist ein Linkbait ein Lockmittel, mit dem ihr andere Webseitenbetreiber dazu bringt, euch Backlinks zu geben. Das kann alles Mögliche sein: vom Gewinnspiel über Videos bis hin zum Interview mit einer interessanten Persönlichkeit. Mit dem richtigen Händchen und etwas Glück kommt ihr damit sogar an richtig viele neue Links auf einmal. Ziel ist es also, möglichst viele Leute dazu zu bringen, einen Link auf eure Webseite zu setzen und somit euren organischen Linkaufbau voranzutreiben. Wenn ihr alles richtig macht, kommt zusätzlich noch eine deutliche Traffic-Steigerung dazu.

Welche Vor- und Nachteile gibt es bei Linkbait-Aktionen?

Linkbait-Aktionen bringen euch als Blogger in erster Linie Vorteile:

Wenn alles wie geplant funktioniert, bekommt ihr etliche Backlinks von vielen verschiedenen Webseiten, ohne etwas dafür zu bezahlen und ohne eine direkte Gegenleistung erbringen zu müssen (bis auf den Artikel natürlich, den ihr vorher erstellt habt).

Da es sich dabei um organischen Linkaufbau handelt, braucht ihr auch höchstwahrscheinlich keine Abstrafung von Google zu befürchten, so wie es ja oftmals bei Linkkauf und -tausch der Fall ist. Hinzu kommt, dass mit einer stärkeren Verlinkung meist auch die Besucherzahlen eurer Webseite stark ansteigen.

Zudem ist so eine Aktion auch langfristig gut für euren Blog: Auch wenn der Artikel schon längst nicht mehr aktuell ist und sein Dasein im Archiv fristet, hat er möglicherweise noch ein recht gutes Ranking bei Google und bringt weiterhin Besucher auf eure Seite.

Auch für neue Artikel kann euch eine derartige Aktion von Nutzen sein. Wenn ihr beispielsweise zu einem späteren Zeitpunkt bestimmte Themen aus eurer Aktion nochmal aufgreift und ausführlicher behandelt, könnt ihr den neuen Artikel intern verlinken – natürlich von eurem erfolgreichen Linkbait-Artikel aus.

Trotz all der Vorteile solltet ihr aber auch bedenken, dass Linkbaits unter Umständen nicht immer das probate Mittel für den schnellen Erfolg sind. Natürlich müssen sie Aufmerksamkeit erregen. Dabei solltet ihr aber einen guten Mittelweg finden zwischen Provokanz und Auf-der-sicheren-Seite-bleiben. Mit zu kontroversen Artikeln oder allzu offensichtlichen Bait-Versuchen verprellt man auch schnell mal den einen oder anderen Leser. Das solltet ihr immer mit einkalkulieren, bevor ihr euch auf zu dünnes Eis wagt.

Außerdem gibt es natürlich keine Erfolgsgarantie. Wenn ihr Pech habt, steckt ihr also viel Zeit und Mühe in eure Aktion, und trotzdem springen am Ende nur ein paar wenige Backlinks dabei heraus. Das bringt euren organischen Linkaufbau natürlich nur mäßig voran. Auch darauf solltet ihr gefasst sein. Insgesamt sind die Risiken aber durchaus kalkulierbar und die Vorteile überwiegen deutlich. Um die Risiken zu minimieren, solltet ihr auf jeden Fall darauf achten, dass die Aktion zu eurem Blog passt.

Wie schreibe ich einen Linkbait-Artikel?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den organischen Linkaufbau anzukurbeln. Zwar gibt es nie eine 100% Erfolgsgarantie, doch folgende Tipps solltet ihr beherzigen, um die Chancen auf Erfolg zu steigern:

  1. Die Zielgruppe analysieren: was wollen eure Leser? Wofür interessieren sie sich besonders? Wodurch könnt ihr ihnen einen Mehrwert bieten und was ist für sie verlinkenswert?
  2. Etwas Besonderes schreiben: gibt es zu einem Thema schon unzählige Artikel? Dann ist es das falsche Thema. Viele Links bekommt ihr nur, wenn ihr etwas besonders Neues, Nützliches oder Interessantes zu bieten habt.
  3. Psychologische Tricks nutzen: bestimmte Formulierungen ziehen einfach besser als andere. Verwendet beispielsweise  eine Überschrift á la „Geld verdienen im Internet – der große Beschiss!“.

Trotz dieser Tipps gibt es aber natürlich keine pauschalen Regeln, die einen Linkbait zum Erfolg werden lassen. Ob euer Artikel lustig, ernst, lang, kurz, aufwendig etc. sein sollte, hängt ganz von eurer Leserschaft ab. Und ihr selbst kennt eure Leser am besten, also überlegt euch, was sie mögen und was nicht.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Den einen todsicheren Weg zum Erfolg gibt es nicht. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten, mit der beschriebenen Methode organischen Linkaufbau zu betreiben. Ob ihr nun brandneue Informationen bereitstellt, eine nützliche Software anbietet, in einen Gewinnspiel Preise verlost oder mit einem kontroversen Artikel Aufmerksamkeit erregt – wichtig ist in jedem Fall, dass eure Inhalte interessant und qualitativ hochwertig sind. Das steigert die Chancen auf Verlinkung enorm. Wichtig für den organischen Linkaufbau sind natürlich auch die Keywords, für die ihr bei Google ein gutes Ranking erzielen wollt. Diese sollten in euren Artikel mit einfließen.

Beispiele für gute Linkbait-Aktionen:

  • Listen / Rankings erstellen
  • neue Infos oder Analysen veröffentlichen
  • Interviews mit interessanten Personen / Experten führen und veröffentlichen
  • Gewinnspiele veranstalten (wie z.B. das)
  • Infografiken erstellen
  • Umfragen durchführen
  • multimedialen Content anbieten, z.B. Videos, Animationen, Podcasts
  • Diskussionen anregen, provokante Thesen aufstellen
  • Auszeichnungen / Preise vergeben
  • Programme / Widgets / Add-ons zur Verfügung stellen
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen verfassen
  • Artikelserien (wie diese)
  • etc.

Wenn ihr weitere Ideen für gute Aktionen sucht, schaut euch doch mal den Linkbait Generator an.

Die Werbetrommel rühren

Der beste Linkbait nützt nichts, wenn die Leute nicht darauf aufmerksam werden. Daher müsst ihr, sobald euer Artikel steht, kräftig die Werbetrommel rühren. Ihr wisst ja, welche Möglichkeiten sich für Blogger besonders gut eignen. Nutzt auf jeden Fall soziale Netzwerke, Newsletter, RSS-Feeds etc.

Fazit

Linkbaits können funktionieren, müssen aber nicht. Wenn ihr eure Aktionen gut durchdenkt und dabei auf die Bedürfnisse und Interessen eurer Leser achtet, stehen eure Chancen aber gut, euren organischen Linkaufbau auf diese Weise ein gutes Stück voranzubringen. Die oben genannten Tipps eignen sich übrigens auch gut, um sie in „normalen“ Artikeln anzuwenden. Somit könnt ihr auch langfristig mehr Backlinks sammeln.




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Adrian Anger Januar 4, 2016 um 9:40

Gute Zusammenfassung! Da habe ich quasi direkt angebissen 🙂

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