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Häufige Anfängerfehler beim Forex Trading (5. Teil der Forex Serie)

by Rayk

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5. Teil der Forex SerieHerzlich willkommen zum fünften und letzten Teil meiner Forex Serie. Nachdem ihr nun, wenn ihr die ersten vier Teile gelesen habt, ein solides Grundwissen im Bereich Forex Handel haben solltet, möchte ich euch nun noch einige Anfängerfehler aufzeigen, die häufig gemacht werden – und euch gleichzeitig zeigen, wir ihr sie vermeiden könnt.

Schnell viel Geld verdienen wollen

Wer die Vorteile im Forex Handel kennt, geht oft mit der festen Überzeugung an die Sache heran, dass man im Devisenhandel schnell sehr viel Geld verdienen kann. Mit der Hoffnung auf schnellen Reichtum im Hinterkopf werden viele Anfänger leichtsinnig und handeln mit Geldsummen, die ihren eigentlichen Kontostand um ein Vielfaches übersteigen. Dass diese Möglichkeit im Devisenhandel besteht, ist zwar einerseits sehr praktisch, andererseits besteht jedoch genau darin das hohe Risiko. Denn schon bei geringsten Kursschwankungen könnt ihr zwar hohe Gewinne machen, aber eben genauso schnell hohe Verluste. Daher ist es wichtig, die Risiken realistisch einschätzen zu können und Verlusttrades rechtzeitig hinter euch zu lassen.

Sich von Emotionen beeinflussen lassen

Ein weiterer Fehler, der vielen Anfängern unterläuft, ist eine zu hohe Emotionalität beim Handeln. Wer mit Devisen (oder Aktien etc.) handelt, muss sich von rationalem Denken leiten lassen, nicht von seinen Emotionen. Besonders in risikoreichen Situationen erlebt man als Trader oft ein Wechselbad der Gefühle, ist hin- und hergerissen zwischen dem Gedanken an den möglichen Gewinn und der Angst vor dem möglichen Verlust. Doch auch in einer solchen Situation gilt es in erster Linie, Ruhe zu bewahren und sich auf das Gelernte zu besinnen. Und auch wenn ihr mal eine Fehlentscheidung trefft, was übrigens auch den erfahrensten Tradern passiert, solltet ihr es nicht persönlich nehmen und einfach weiter machen. Die Marktbewegungen werden mal zu euren Gunsten ausfallen und dann wieder nicht, das macht das Forex Trading aus.

Einen zu hohen Hebel verwenden

Wie der Hebel beim Devisenhandel funktioniert, habe ich euch bereits erklärt. Aber ich habe auch davor gewarnt, zu leichtsinnig zu werden und einen zu hohen Hebel zu verwenden, denn genau diesen Fehler begehen viele Anfänger. Ihr müsst euch von dem Gedanken verabschieden, nur die möglichen Gewinne zu sehen – viel eher müsst ihr euch überlegen, ob ihr den möglichen Verlust verkraften könntet. Lasst euch also nicht von dem Wunsch leiten, möglichst viel Geld verdienen zu wollen, sondern wägt das Risiko ab und trefft vernünftige Entscheidungen.

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Sich auf den Zufall verlassen

Man mag es kaum glauben, doch viele Forexanfänger tun genau das: Wider jede Vernunft verlassen sie sich auf den Zufall, wenn sie eine Position öffnen oder schließen in der Hoffnung, dass schon irgendetwas Brauchbares dabei herauskommen wird. Viele verwechseln solche willkürlichen Entscheidungen mit so etwas wie Bauchgefühl, doch damit hat das nichts zu tun. Im Forex Handel solltet ihr grundsätzlich nichts dem Zufall überlassen. Ihr solltet euch, noch bevor ihr in den Handel einsteigt, eine Strategie überlegen, bei der ihr dann auch bleibt, egal wie verlockend eine Situation auch scheinen mag. Zum Beispiel könnt ihr euch vorher überlegen, welche Stop-Loss-Aufträge ihr definieren oder welche Take-Profit-Marken ihr setzen wollt. Auch wann ihr eine Position öffnen oder schließen wollt, könnt ihr euch im Vorfeld überlegen. Aber bitte vertraut nicht auf den Zufall, denn das wird euch früher oder später zum Verhängnis werden.

Keine Stop-Loss-Marken setzen

Wie im vorherigen Abschnitt bereits erwähnt, sind Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise die Stop-Loss-Marken ein wichtiges Instrument, um euch vor allzu hohen Verlusten zu schützen. Dennoch machen viele Anfänger den Fehler, auf Stop-Loss zu verzichten. Ebenso sinnvoll wie Stop-Loss ist auch der Einsatz von Take-Profit-Marken, wenn ihr mit Forex Handel Geld verdienen wollt. Viele Trader wollen einfach nicht wahrhaben, dass eine Position sich zu einem Verlust entwickelt und halten sie weiter, sodass der Verlust am Ende viel höher ausfällt als nötig. Andererseits werden gewinnbringende Positionen oft viel zu schnell liquidiert, obwohl noch wesentlich höhere Gewinne möglich gewesen wären. Durch das Festlegen von Stop-Loss oder Take-Profit-Marken verhindert ihr, dass ihr allzu hohe Verluste macht oder euch Gewinne entgehen lasst.

Nicht aufs Kapitalmanagement achten

Mangelndes Kapitalmanagement ist ein weiterer häufiger Anfängerfehler. Viele Trader, die noch nicht so viel Erfahrung im Devisenhandel haben, neigen dazu, ihre Einsätze nach Verlusten immer weiter zu erhöhen, in der Hoffnung, so die Verluste wieder ausgleichen zu können. Auf diese Weise werden häufig immer mehr Verluste angehäuft, was am Ende zum Ruin führt. Profis dagegen setzen oft auf die Strategie, einen immer gleich bleibenden Prozentsatz ihres Kapitals einzusetzen, damit das Risiko kalkulierbar bleibt. Ich rate euch: Nehmt euch ein Beispiel an den Profis und lasst euch beim Kapitalmanagement von eurem Verstand leiten.

Inkonsequent handeln

Disziplin und ein konsequentes Verfolgen der eigenen Strategien sind beim Forex Handel unerlässlich, wenn ihr damit Geld verdienen wollt. Viele Anfänger neigen jedoch dazu, alle Strategien über Bord zu werfen und sich bei der erstbesten Gelegenheit von Emotionen oder der scheinbaren Aussicht auf hohe Gewinne leiten zu lassen. Um im Devisenhandel langfristig erfolgreich zu sein, ist es jedoch wichtig, sich einen Plan zurechtzulegen und diesen auch in jeder Situation konsequent zu verfolgen. Natürlich ist eure Strategie nicht in Stein gemeißelt – ihr sollt sie durchaus immer wieder analysieren und optimieren, aber dennoch konsequent umsetzen.

Sich nicht genügend informieren

Viele Forex Anfänger können es gar nicht abwarten, endlich in den Handel einzusteigen und lassen sich zu wenig Zeit. Sie stürzen sich kopfüber in den Handel, ohne sich vorher ausreichend Wissen über die Marktmechanismen angeeignet zu haben. Und nicht nur Grundwissen ist nötig, sondern um Chancen und Risiken richtig einschätzen zu können, informiert sich ein erfolgreicher Forex Trader fortwährend auch in der Tagespresse über aktuelle Ereignisse, die den Finanzmarkt beeinflussen können. Dies mag zwar Zeit kosten, doch es ist ungemein wichtig, wenn ihr mit Forex Handel Geld verdienen wollt. Je besser ihr informiert seid, desto eher könnt ihr Verluste vermeiden und Chancen erkennen.

Fazit

Ich hoffe, ihr könnt etwas aus den Fehlern lernen, die viele andere schon gemacht haben und sie so selbst vermeiden. Ich hoffe auch, dass meine Forex Serie interessant und hilfreich für euch war und vielleicht den einen oder anderen dazu motiviert hat, sich selbst mit dem Thema Forex Handel auseinanderzusetzen. Nun bleibt mir nur noch, euch viel Erfolg beim Traden zu wünschen und natürlich ebenso viel Spaß!

Plus500

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