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Geld verdienen als Webmaster

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Es gibt viele Wege, als Webmaster Geld zu verdienen. Die eigene Webseite ist eine davon. Wer noch keine hat, kann sich mühelos und für wenig Geld eine erstellen. Die Möglichkeiten sind dann zahlreich: Affiliate-Marketing, kontextsensitive Werbung oder Direktvermarktung – die verschiedenen Optionen und ihre Vor- und Nachteile sollen in diesem Artikel vorgestellt werden. Zunächst ist es jedoch wichtig, die Webseite mit Inhalten zu füllen. Mit eigenen Inhalten wohlgemerkt, Duplicate Content wird von Google erkannt und bestraft. Außerdem sollen die Inhalte den Lesern einen gewissen Mehrwert bieten. So kommen mehr Leser auf die Seite, bleiben länger, und geschaltete Werbung bringt mehr Geld. Ganz abgesehen davon, dass auch Google hochwertige Inhalte belohnt. Mit dem Schalten von Werbung sollte also erst dann begonnen werden, wenn die Webseite steht. Den Platz für eventuelle Banner oder Ähnliches kann man jedoch in der Planung von vornherein berücksichtigen und einkalkulieren.

Die eigene Webseite zum Geld verdienen nutzen

Dann muss man dafür sorgen, dass die Webseite bekannt wird. Je mehr Besucher kommen, desto besser. Hier hat jeder seine eigene Taktik. Die einen setzen auf Social Networks wie Facebook und Co., um ihre Internetseite in ihrem Freundeskreis und darüber hinaus bekannt zu machen. Andere wiederum vertrauen auf Suchmaschinenoptimierung, um ihre Webseite in den Suchergebnislisten von Google nach oben zu bringen. Wer sich selbst ein wenig Know-how in diesem Bereich anliest, kann eine Menge Geld sparen. Sobald dies geschafft ist, kann man damit beginnen, die eigene Webseite zum Geldverdienen zu nutzen.

Verdienen mit Affiliate-Marketing

Was sind Affiliate-Systeme? Das Wort Affiliate kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „angliedern“. Bezogen auf Online Affiliate-Systeme heißt das, dass man sich als Webmaster mit seiner Seite als Vertriebspartner an ein Unternehmen bzw. einen kommerziellen Anbieter angliedern kann. Vergütet wird erfolgsorientiert, das heißt man bekommt eine Provision. Die verschiedenen Vergütungs-Modelle werden weiter unten etwas genauer erklärt. Auf jeden Fall bekommt man vom Produktanbieter verschiedene Werbemittel, die man dann auf der eigenen Webseite einbauen kann.

Das können beispielsweise Banner, Textlinks etc. sein. Alle Werbemittel enthalten einen Link, der auf die Seite des Partners führt. Zudem enthalten sie auch einen speziellen Code, der den Affiliate eindeutig identifiziert. Wenn also jemand auf den Link klickt und beim Partner-Unternehmen etwas kauft oder sich registriert etc., bekommt man als Affiliate die vereinbarte Provision je nach Vergütungs-Modell. Die Werbemittel des Partners können übrigens nicht nur auf der eigenen Webseite eingesetzt werden. Auch in Foren, Feeds, Emails, Newslettern oder in sozialen Netzwerken können sie platziert werden, um so die Wirkung zu erhöhen und mehr Geld zu verdienen.

Um an Kampagnen heranzukommen, an denen man teilnehmen kann, muss man sich zunächst in einem Affiliate-Netzwerk kostenlos registrieren. Davon gibt es in Deutschland etliche. Ein paar der Größten und Bekanntesten werden weiter unten genannt. Dann hat man Zugriff auf die angebotenen Partner-Programme und kann sich bei denen bewerben, die interessant erscheinen. Die Bewerbung erfolgt meist formlos per Klick. Wenn man von dem betreffenden Unternehmen als Affiliate akzeptiert wird, bekommt man Zugriff auf die Werbemittel und kann beginnen.

Eine Auswahl an Affiliate-Netzwerken

  • Zanox: über 550 Partnerprogramme, Auszahlung ab 25 Euro, besteht bereits seit 2000.
  • Superclix: über 600 Partnerprogramme, Auszahlung ab 10 Euro, mehrstufig.

Vergütungsmodelle

  • Pay per Lead: Hier wird man pro Kontaktaufnahme durch den Kunden bezahlt. Das kann beispielsweise die Registrierung bei einem Newsletter oder das Anfordern von Infomaterial sein.
  • Pay per Sale: Hier erfolgt eine Vergütung, sobald der Kunde Umsatz generiert. In der Regel ist damit der Kauf von Produkten durch den Kunden gemeint.
  • Pay per Click Out: Hier erfolgt erst dann eine Vergütung, wenn der vermittelte Besucher auf der Seite des Merchants noch auf eine weitere Seite oder einen Anbieter klickt. Dieses Modell wird auch als Pay per Aktiv bezeichnet und soll die Nachteile des reinen Pay per Click reduzieren.
  • Pay per View: Hier wird der Webseitenbetreiber pro Auslieferung eines Werbemittels entlohnt. Das heißt es gibt Geld pro Seitenaufruf, wenn die Seite ein Werbemittel enthält.

Mit Kontextsensitive Werbung verdienen

Dazu gehört unter anderem das Netzwerk Google AdSense. Wenn ein Webmaster mit seiner Seite teilnehmen möchte, muss er sich lediglich bei AdSense registrieren. Kampagnen oder Werbemittel müssen nicht selbstständig gewählt werden. Google blendet dann auf der Webseite Werbung ein, die möglichst gut zum Inhalt passt. So soll sichergestellt werden, dass die Werbung für die Besucher der Seite relevant ist. Vergütet wird hier pro Klick auf die Werbeanzeige. Als Webmaster hat man also ein relativ geringes Risiko. Es ist jedoch nicht ratsam, das System betrügen zu wollen. Wenn jemand versucht, durch Klicks auf die eigene Werbung an mehr Geld zu kommen, kommt Google in den allermeisten Fällen dahinter und schließt die betreffende Person von AdSense aus. Das System trackt automatisch die Klicks und erstellt eine Übersicht über den Verdienst. Vorwissen ist beinahe keines nötig, um an AdSense teilnehmen zu können. Jedoch schadet es nicht, sich ein wenig zu informieren, denn die eine oder andere Entscheidung muss man als Webmaster schon treffen, um erfolgreich an AdSense teilzunehmen. So muss man beispielsweise die Position der Werbung wählen oder entscheiden, ob man Bild-, Text- oder Videoanzeigen möchte (oder eine Kombination aus allen drei).

Neben AdSense gibt es jedoch auch noch andere Varianten kontextsensitiver Werbung. Auch hier geht es um passende Inhalte. Im Gegensatz zu AdSense können jedoch auch einzelne Wörter als Werbung verwendet werden. Man kann jedes beliebige Wort als buchbaren Begriff festlegen. Steht einer der gebuchten Begriffe im Text, wird dieser automatisch mit einer relevanten Werbeanzeige verbunden. Dies funktioniert mit dem Mouse-over Prinzip. Das heißt wenn der Leser mit der Maus über das Wort fährt (ohne zu klicken), dann öffnet sich die Anzeige und der User kann darauf klicken, wenn er möchte. Führt er den Klick aus, bekommt man als Webmaster die vereinbarte Provision.

Anbieter kontextsensitiver Werbung:

  • Contaxe: mind. 3,5 Cent pro Klick, 12% Lifetime-Provision in der ersten Ref-Ebene, Auszahlung ab 50 Euro.
  • Adiro: 15% Lifetime-Provision, Auszahlung ab 20 Euro, keine Setup-Gebühr.

Durch Direktvermarktung Geld verdienen

Auch durch Direktvermarktung kann man seine Webseite als Einkommensquelle nutzen. Man nimmt dabei direkt Kontakt mit werbungtreibenden Unternehmen auf und bietet Werbeflächen auf der eigenen Webseite an. Dabei kann es sich entweder um Plätze für Bannerwerbung handeln oder um Textlinks. Letzteres fällt natürlich in den Bereich Linkverkauf bzw. Linkvermietung. Bei der Direktvermarktung hat man keine Vermittler wie ein Affiliate-Netzwerk als neutrale Partei zwischen sich und den Unternehmen. Man ist also selbst dafür zuständig, geeignete Partner zu finden und mit ihnen Preise zu verhandeln. Man kann infrage kommende Partner ganz klassisch per Telefon kontaktieren, oder man schreibt eine Email. Viele Webseitenbetreiber richten auch eigens dafür eine Seite mit dem Titel „Hier werben“ oder Ähnliches ein, auf der sich Interessenten direkt über die angebotenen Werbeplätze informieren können. Auch die Preise kann man hier gleich nennen, wenn man möchte. Die Mediadaten der Webseite sind immer von Interesse für potenzielle Werbepartner, daher sollte man zumindest die Besucherzahlen immer griffbereit haben und nennen können.

Als Vergütungs-Modell wird meist ein Festpreis pro Monat gewählt. So sind die Einnahmen konstant und nicht von Klicks oder Verkäufen abhängig. Wie viel Geld man für seine Werbeflächen bekommt, hängt unter anderem von der Zahl der Besucher auf der eigenen Webseite ab – je mehr, desto besser und desto höhere Preise kann man verlangen. Auch auf die Zielgruppengenauigkeit kommt es an, schließlich möchten die werbungtreibenden Unternehmen Streuverluste soweit wie möglich vermeiden.

Was die Laufzeit betrifft, so ist es sinnvoll, neuen Kunden erst einmal eine geringe Laufzeit von einem Monat anzubieten. Später sollte dann eine etwas höhere Mindestlaufzeit von drei oder noch besser sechs Monaten gewählt werden. Das reduziert den Verwaltungsaufwand und hat außerdem den Vorteil, dass man sich nicht so oft neue Werbepartner suchen muss.

Wer keine Werbeflächen, sondern Links verkaufen und vermieten will, sollte wissen, dass er damit unter Umständen den Unmut von Google auf sich zieht. Linkmiete ist nicht gern gesehen, und man muss mit einer Abstrafung rechnen. Andererseits kann dies eine recht lukrative Einnahmequelle sein. Werbepartner findet man ganz leicht über verschiedene Anbieter. Man sollte sich jedoch des Risikos bewusst sein.

Anbieter von Direktvermarktung:

  • Teliad: völlige Entscheidungsfreiheit, regelmäßige Auszahlungen, kostenloser Verkauf von Links.
  • Trustlink: Contentlinks – Artikel und Artikelplätze auf Webseiten und Blogs

Fazit

Es gibt verschiedene Wege, als Webmaster Geld zu verdienen. Man braucht nicht einmal viel Vorwissen oder Know-how, um sich mit der eigenen Webseite ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen. Man sollte jedoch keine zu hohen Erwartungen haben – reich wird man dadurch wohl nicht. Und von alleine geht es auch nicht, ein wenig Arbeit bzw. Zeit muss man schon investieren. Wer ein wenig Geduld hat und seine Webseite nach und nach verbessert, kann sich schon auf einen netten Nebenverdienst freuen.

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