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Backlinks für SEO finden und richtig verlinken

by Rayk

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Die Bedeutung von Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist nach wie vor groß, auch wenn mittlerweile eindeutig mehr Augenmerk auf die Qualität als auf die Quantität gelegt werden sollte. Eine breite, hochwertige Linkstruktur trägt dazu bei, eine Website in den Suchergebnislisten von Google und Co. nach oben zu bringen. Daher sind viele Webmaster, die den Linkaufbau selbst in die Hand nehmen, statt eine SEO Agentur zu engagieren, permanent auf der Suche nach neuen Backlinks. Doch dabei gibt es einiges zu beachten, um sicherzustellen, dass es auch wirklich gute Links sind, die etwas bringen. Folgende Tipps habe ich für euch zusammengestellt um euch dabei zu helfen, passende Backlinkquellen zu finden.

Wenn ihr nach einer bestimmten Art von Website sucht, beispielsweise nach einem Blog oder nach Seiten, die Gastartikel veröffentlichen, könnt ihr diese mit folgenden Suchbefehlen bei Google gezielt ausfindig machen:

Google-Befehle für Gastartikel

Keyword + inurl:category/gastartikel

Keyword + intext:”gastartikel”

Diese kann man erweitern mit folgenden befehlen:

”gastbeitrag”, ”das ist ein gastartikel”, ”das ist ein gastbeitrag”, ”sponsored post”, ”sponsored artikel”, ”dieses ist ein gesponsorter post”, ”dieses ist ein gesponsortes posting”, ”dieses ist ein gesponsorter artikel”, ”sponsored posting”

Aber es gibt weit aus mehr Google-Befehle, die man für die suche nach neuen Backlinkquellen nutzen kann.

10 Tipps für das richtiges verlinken

BacklinksIndexierung: Wer im Rahmen eines Link- oder Artikeltauschs eine Unterseite angeboten bekommt, sollte sicher gehen, dass sie im Google-Index vorhanden ist. Eine Website, die bereits seit geraumer Zeit existiert, aber noch nicht indexiert ist, ist ebenso wenig für einen effektiven Tausch geeignet.

Themenrelevanz: Websites, die als Tauschseiten in Erwägung gezogen werden, sollten immer zum Thema der eigenen Seite passen, das wirkt aus Googles Sicht natürlicher. Passende Websites findet man beispielsweise, indem man bei Google nach den eigenen Keywords sucht oder sich von der Suchmaschine Alternativen vorschlagen lässt.

Penalty: Eine von Google abgestrafte Seite sollte nie als linkgebende Domain für die eigene Website ausgewählt werden. Im besten Fall ist der Link so gut wie wertlos, im schlimmsten Fall befindet man sich damit in „bad neighbourhood“, was sich auch auf die eigene Website negativ auswirken kann. Oftmals kann man aus dem Ranking einer Seite für die relevanten Keywords auf eine eventuelle Penalty schließen. Jedoch können auch Seiten mit einem halbwegs passablen Ranking abgestraft worden sein. Aus diesem Grund kann es nicht schaden, SEO Tools wie beispielsweise Sistrix (oder entsprechende kostenlose Alternativen) zu verwenden. Damit kann man auch die Entwicklung einer Website im zeitlichen Verlauf einsehen. Ein starker Abfall in der Sichtbarkeit würde hier auf eine wahrscheinliche Abstrafung hindeuten.

Interne Verlinkung: Die Unterseite, auf der sich der Link zur eigenen Website befindet, sollte in die interne Verlinkungsstruktur der linkgebenden Seite einbezogen werden. Dies gilt es zu überprüfen, da sich eine interne Verlinkung durch externe Links auch vortäuschen lässt. Die URL-Struktur kann hierbei einen Hinweis auf die Verzeichnistiefe der Unterseite geben.

Qualität der Backlinks: Man sollte sich nie auf den PageRank als einzigen Indikator für den Grad der Vernetzung einer Website verlassen. Besser ist es, die Backlinkstruktur der Website und der entsprechenden Unterseite selbst zu überprüfen. Auch hier ist der Einsatz von SEO Tools sinnvoll. Sind die Backlinks nur gemietet, kann es passieren, dass sie bald nicht mehr vorhanden sind und die Seite dementsprechend schnell an Sichtbarkeit verliert.

Anzahl der Links: Bevor man sich auf einen Link- oder Artikeltausch einlässt, sollte man sich sowohl die Zahl der internen als auch der externen Links der betreffenden Website genau anschauen. Schließlich verteilt sich der Linkjuice einer Seite auf alle Links. Seiten mit verhältnismäßig wenig Inhalt und vielen ausgehenden Links sind daher nicht empfehlenswert. Zudem könnten sie von Google als Teil eines Tauschnetzwerks erkannt werden.

Linkposition: Wie gut oder schlecht ein Link ist, hängt unter anderem auch von seiner Position auf der Webseite ab. Ein Link aus dem Fließtext beispielsweise (am besten im oberen Drittel) ist einem Footer-Link unbedingt vorzuziehen. Sitewide Links sind mittlerweile auch entwertet.

Linkart: Die Linkart sollte ebenfalls sorgfältig und zum Inhalt der linkgebenden Website passend gewählt werden. Ein Textlink, der neben zahllosen Bannern verschwindet ist ebenso wenig sinnvoll wie ein großes Banner auf einer schlecht besuchten Website mit wenig Inhalt.

Linktext: Der Linktext sollte nicht mehr nur aus Keywords bestehen. Wird auf eine Website nur mit Keywords verlinkt, erkennt Google dies inzwischen als unnatürliche Linkstruktur. Ein Großteil der Links sollte zwar schon einen zum Inhalt der verlinkten Website passenden Linktext haben, jedoch sollte dabei unbedingt variiert werden. Auch mit Phrasen wie „hier klicken“ oder „mehr Infos“ etc. sollte ab und zu verlinkt werden. Links aus dem Fließtext sollten sich immer grammatikalisch und inhaltlich nahtlos in den Text einfügen.

Verschiedene Arten von Linktexten:

  • Money: Der Linktext entspricht hier den Keywords, mit denen die Seite bei Google gefunden werden soll. Beispiele wären „Geld verdienen“, „Geld verdienen im Internet“ etc.
  • Brand: Hier wird mit dem Markennamen oder der entsprechenden URL verlinkt, also beispielsweise „Geld-verdienen-exklusiv“, „Geld-verdienen-exklusiv.de“.
  • Compound: Hier wird mit längeren Phrasen (mehr als zwei Wörter) verlinkt, in denen aber ein Keyword enthalten ist. Beispiel: „Geld verdienen im Internet ist nicht einfach“.
  • Sonstige: Thematisch irrelevante Wörter oder Phrasen wie „hier“, „zur Website“ etc. werden verlinkt. Auch sie gehören zu einer natürlich wirkenden Backlinkstruktur.

Fazit

Wenn ihr diese Punkte beherzigt, werdet ihr bessere Backlinks für eure Website finden und dementsprechend bessere Rankings erzielen. Außerdem könnt ihr so beim Link- oder Artikeltausch nicht mehr so leicht über den virtuellen Tisch gezogen werden.

Plus500

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{ 2 comments… read them below or add one }

Seb Januar 8, 2013 um 13:40

Gute Zusammenfassung und der wichtige Hinweis darauf, dass es immer mehr um Qualität der Backlinks geht. Zukünftig wird wohl Linktausch, einseitiger Anchor-Text und ähnliches noch drastischer von Google bestraft … was auch gut so ist. Ich würde Linkbuilding auf keinen Fall mehr in fremde Hände geben und auch nicht versuchen, mit aller Gewalt eine Linkbuilding-Strategie nach der anderen anzuwenden. Einzig und allein guter Content in Verbindung mit natürlichen Links hat Aussicht auf nachhaltigen Erfolg (meine Meinung).

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Michael Mai 17, 2016 um 9:48

Hallo
Sehr guter Artikel. Ich habe selber mal Linkbuilding an fremde übergeben die das für mich erledigen sollen und durch falsche Handhabung von Google bestraft worden. Habe meine Seite nicht mehr gefubden,man lernt aus Fehlern und mache jetzt fast alles selber.
Gruss.Michael
PS. Man lernt aus Fehlern.

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